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Teil 1 ― Registrierung bei exatrek

Du hast dich schon immer gefragt, wer oder was wir eigentlich sind? Und was wir machen? Wir, das heißt exatrek sind ein junges innovatives Unternehmen, welches sich mit dem herstellerunabhängigen Flottenmanagement für die Landwirtschaft beschäftigt. Genauer gesagt, möchten wir mit unseren universell einsetzbaren ISOBUS T2 Telemetriemodulen und Bluetooth-Beacons, die zur Identifikation  von Anbaugeräten oder Fahrern dienen, deine Arbeitsabläufe vollautomatisch erfassen. Im Anschluss kannst Du alle gesammelten Daten und Auswertungen in unserer WebApp einsehen. Kosten und Zeiten können konkreten Vorgängen, Schlägen oder Kunden zugeordnet werden. Fahrer können direkt zu Feldern navigiert werden und die einzelnen Jobs bieten die Möglichkeit zur Analyse von Kostentreibern. Mit diesen bisher ungenutzten Daten können deine Arbeitsprozesse bestmöglich optimiert werden. Ziel ist es mit sehr geringem Aufwand die Effizienz in deinem Unternehmen zu steigern. Einfacher lässt sich dein Einstieg in das Smart-Farming Zeitalter nicht gestalten!

Doch was ist Smart-Farming eigentlich? Smart-Farming ist ein wissensbasierter Ansatz, der die Anwendung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien in der Landwirtschaft beinhaltet. Es umfasst satellitengestützte Bewirtschaftung von der exakten digitalisierten Datenerfassung, über die Überwachung der Maschinen, bis hin zur Aufgabenerarbeitung. Vielfach wird mit Hilfe von Drohnen, Sensortechnik, Farm-Management-Software und Apps gearbeitet. Das Ziel des Ganzen ― die allgemeine Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft. Auf dem Acker führt diese Effizienz z.B. zur Zunahme der Erträge. Zudem wird Arbeit vereinfacht und die Arbeitszeit verkürzt. Weiterer Vorteil des Smart-Farming ― der schonende Umgang mit der Umwelt, indem der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngermitteln optimiert wird. Diese Vorteile lassen sich mit exatrek optimal ausnutzen.

Du hast dich daher dazu entschieden unser exatrek System zur automatischen Dokumentation auf deinem Betrieb zu nutzen, um Teil des Smart-Farming zu werden? Dann bist bei unserer neuen Videoreihe genau richtig! Mit dieser neuen Videoreihe, von der Anmeldung bis hin zur Erfassung von ISOBUS Daten, möchten wir dir zeigen, wie man das exatrek System auf einem Betrieb installiert. Die Erklärvideos sollen dir bei den ersten Schritten mit exatrek helfen und dir zusätzlich einen Einblick in die verschiedensten Funktionen des Systems geben. In unserem ersten Video geht es um die  Anlage des persönlichen Accounts und des Betriebskontos. Falls Fragen entstehen sollten, melde dich doch bei info@exatrek.de oder ruf uns kostenfrei unter der Nummer: +49 (0) 2381 8765596 an.

Kurze Zusammenfassung des Videoinhaltes:

  1. Account erstellen:
    Als Erstes öffnest Du unsere Internetseite www.exatrek.de, dann klickst du oben rechts den türkisen Login Button. Daraufhin öffnet sich automatisch das Fenster zum Webportal. Nun musst Du auf registrieren klicken um einen persönlichen User-Account anzulegen. Es öffnet sich ein Fenster, in das Du deinen Benutzernamen, deine E-Mail Adresse und dein persönliches Passwort einträgst. Zusätzlich machst Du ein Häkchen bei AGBs akzeptieren und klickst dann auf registrieren. Ein neues Fenster wird geöffnet, gleichzeitig wird ein Aktivierungscode an deine E-Mail Adresse gesendet. Wichtig: Wird dir die E-Mail nicht angezeigt solltest du in deinem Spam-Ordner nachschauen. Den Aktivierungscode kopierst Du und fügst ihn, zusätzlich zu deinem Benutzernamen, in das geöffnete Fenster ein. Danach klickst Du auf aktivieren und dein eigener Account öffnet sich.

  2. Testaccount erstellen:
    Um nun einen Testaccount anzufragen musst Du als erstes den runden Button mit der Person anklicken. Daraufhin öffnet sich ein Fenster in das Du deine persönlichen Kontaktdaten, wie Name, Nachname und E-Mail Adresse einträgst. Zusätzlich gibst Du deinen Betriebsnamen an, unter dem der Testaccount angelegt wird. Hast Du dies erledigt, klickst Du auf Bestätigen. Nun bekommst du eine E-Mail zur Aktivierung des Betriebes. In der E-Mail steht ein Zugangscode den kopierst Du oder scannst den vorliegenden QR-Code. Öffne das Webportal und klicke auf den runden Plus-Button. In das geöffnete Fenster kopierst Du den Zugangscode und klickst auf hinzufügen.

  3. Betrieb ist angelegt:
    Der Testbetrieb ist jetzt angelegt. Du hast sofortigen Zugang zum System und hast die Möglichkeit zur weiteren Konfiguration, wie z.B. Maschinen und Anbaugeräte anlegen, Schläge hinzuzufügen usw.

Mit der Erstellung deines persönlichen Accounts und mit der Anlage des Betriebskontos ist die Einrichtung abgeschlossen. Du kannst dich nun einloggen ― Maschinen, Anbaugeräte und Felder anlegen und verwalten. Näheres dazu folgt in unseren weiteren Videos.

Im nächsten Beitrag geht es mit der Integration, eines John Deere 6150R, in die automatische exatrek Datenerfassung weiter. Bis zum nächsten Beitrag!

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5 Smart Farming Start-ups, die Deinen Betrieb mit ihren Ideen in die Zukunft katapultieren

Oder: Wie kleine Alltagshelfer die Effizienz Deines Betriebes steigern

Säen, ernten, füttern, melken – Landwirtschaft läuft nur auf den ersten Blick heute noch so ab wie vor 100 Jahren. Digitale Techniken bestimmen mehr und mehr den Alltag der Landwirte. Dabei geht es neben mehr Effizienz im Betrieb auch um eine geringere Umweltbelastung und bessere Haltungsbedingungen für Tiere.

Mit der Landwirtschaft befindet sich aktuell einer der größten Wirtschaftszweige mitten in der digitalen Revolution und von diesem digitalen Wandel profitieren wir alle. Einen wichtigen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten Start-ups, die sich mit erkrankten Pflanzen befassen, Dokumentations- und Fütterungsprozesse optimieren, neue Wege der Direktvermarkung finden, die Nachhaltigkeit fördern und – ihre Innovationen sind alle digital.

Heute stelle ich Euch 5 interessante Smart Farming Start-ups vor, die dazu verhelfen auf den Zug der Digitalisierung aufzuspringen und die Effizienz Deines Betriebes zu steigern.

Ag.supply – Der Agrar Lieferant

Dank ag.supply musst du nicht länger Betriebsmittel für deinen Landwirtschaftsbetrieb aus unterschiedlichen Quellen beziehen. Hier kannst Du alles auf einen Schlag, ganz leicht online, erwerben.  Die Produktpalette besteht aus 3 Millionen Artikeln, aufgeteilt in die unterschiedlichsten Kategorien, diese Kategorien teilen sich auf in z.B. Ersatzteile, Saatgut, Pflanzenschutzmittel und Tierzucht. Durch ag.supply kannst Du deinen Einkauf einfach, sicher und ohne langes Suchen erledigen. Das Ziel ist es, dass Du beim Einkaufen Zeit, Geld und Nerven sparst.

Peat Digitaler Pflanzendoktor

Das Start-up hat eine Software entwickelt, die anhand eines Fotos, Pflanzenschäden in Deinem Bestand automatisch analysieren kann. Zurzeit können mit Peat über 40 unterschiedliche Pflanzenkrankheiten, Insektenschäden und Nährstoffmängel mit einer Genauigkeit von über 90% bestimmt werden. Dadurch lassen sich Ernteverluste minimieren und der Einsatz von präventiven Pflanzenschutzmitteln kann reduziert werden. Der Clou: mit jedem neuen Foto lernt die Software dazu. Zusätzlich ist jedes Foto georeferenziert, sodass sich noch nie da gewesene Zusammenhänge zwischen Klima, Wetter und Pflanzenschäden in Geostatistiken ausdrücken lassen. In Zukunft soll die Peat-API zur Bilderkennung auch für Agrar-Drohnen und Agrar-Roboter verfügbar sein.

Fodjan – Mobiler Fütterungsassistent

Der digitale Assistent für die Fütterung – fodjan smart feeding. Die fodjan Plattform bringt Fütterungsberater, Landwirte und Technik an einem Ort zusammen und fördert ihre Zusammenarbeit – bequem am Laptop oder per App. Vernetzt werden die Daten vom Futtermittel über die Ration und Fütterung bis in die Leistungsdaten.  Warum das Ganze? Um deine Erfahrung im Bereich der Fütterung bestmöglich zu ergänzen und deinen Alltag zu erleichtern.

Dropnostix Automatische Gesundheitsdiagnose

Die Gründer haben einen Sensor entwickelt, der den Gesundheitszustand der Milchkuh anhand von drei Parametern permanent überwacht: Temperatur, Verdauungs- und Bewegungsaktivitäten. Der 10 cm große Sensor liegt im Pansen der Kuh. Dieser Sensor soll Dir hauptsächlich helfen, den Gesundheitszustand deiner Herde zu überwachen und Brunst sowie Fütterung zu managen. Eingesetzt werden sollte der Sensor bei möglichst jeder Kuh in Deiner Herde. Das fängt bestenfalls bei einer Erstkalbin an, die gerade in die Milchproduktion startet, damit die Kuh möglichst in ihrer kompletten Milchgebe-Laufbahn beobachtet werden kann. Der Sensor misst die Parameter, speichert sie zwischen und funkt sie an eine Empfängerstation im Stall. Eine zentrale Basisstation sendet die Daten dann an eine Cloud. Die von dropnostix entwickelte Software analysiert die Daten – sobald Auffälligkeiten auftreten schlägt sie Alarm. Derzeit werden die Alarmmeldungen per E-Mail gesendet oder in der App angezeigt. Die wichtigsten Daten werden auf einer für Milchviehhalter bekannten Nutzeroberfläche abgebildet. Dadurch wird Dein Arbeitsalltag zusätzlich vereinfacht. Das Ziel der Gründer sind glückliche Kühe, faire Preise und gesunde Milch.

Exatrek – Vollautomatische Datenerfassung

Ist die Smart Farming Lösung um Dein Papierchaos im Büro zu beseitigen. All Deine Maschinen sind auf einer Plattform vereint und zwar Hersteller- und Markenunabhängig. Das exatrek System liefert Dir vollautomatisch alle Informationen, die du benötigst: Maschinenstandorte, Arbeits-, Warte-, und Leerlaufzeiten, sowie den Kraftstoffverbrauch Deiner Schlepper auf dem Feld. So behältst Du in allen Bereichen den Überblick. Mit der Hilfe des T2 Telemetriemoduls kannst Du die wichtigen Maschinendaten, wie z.B. Fahrgeschwindigkeit, Schlupf oder Arbeitstiefe ermitteln. Mit den optional verfügbaren ISOBUS-Funktionen können zugleich die Daten von kompatiblen Anbaugeräten mit dokumentiert werden. Auf Basis dieser automatisch dokumentierten Daten, die in der exatrek App und WebApp einzusehen sind, kann dann ganz einfach die Arbeitszeitanalyse erfolgen. Du erhält so, ohne manuellen Dokumentationsaufwand, eine vollständige Übersicht über die im Verlaufe eines Jahres angefallenen Maßnahmen inkl. Betriebsstunden der Maschinen, Kraftstoffverbrauch und Anbaugerätenutzung, sowie Arbeitsstunden der Personen. Darüber hinaus werden auf Basis dieser Daten betriebsindividuelle Kennzahlen für die einzelnen Maßnahmen, beispielsweise Flächenleistungen, Verfahrenskosten oder CO2-Äquivalente, ermittelt. Die erfassten Daten können ganz unkompliziert in die Ackerschlagkarteien von Agrirouter und 365FarmNet übertragen werden.

Wir von exatrek möchten Dich mit diesem Beitrag anregen, dich den neuen Trends der landwirtschaftlichen Digitalisierung offen gegenüber zu stellen, neue Innovationen auszuprobieren und zu unterstützen. Durch diese Offenheit für neuartige Systeme und Ideen kannst Du den digitalen Wandel mit vorantreiben und als zusätzlichen positiven Nebeneffekt Deinen Betrieb natürlich noch effizienter gestalten.

Für alle, die sich weiter in das Thema Betriebsoptimierung einlesen möchten, empfehle ich unseren Beitrag zum Thema: „5 Features, die Dir dabei helfen die Vorgänge auf Deinem Betrieb zu optimieren

 

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Vergleichsfahrt mit exatrek: JCB 8336 vs. Unimog U430 vs. Fendt 828

In kaum einer Branche werden Maschinen so vielfältig eingesetzt wie in der Landwirtschaft. Ein Paradebeispiel ist hier der Ackerschlepper: Ausgestattet mit mehreren Anbauräumen und mechanischen, hydraulischen und elektrischen Schnittstellen, um komplexe Anbaugeräte anzutreiben. Mit großen Reifen für bodenschonendes Arbeiten auf dem Acker werden gleichzeitig Transportgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h auf der Straße erreicht. Das Konzept ist seit Jahrzehnten bewährt, kein Landwirt kommt ohne den klassischen Ackerschlepper aus.

Trotzdem gibt es seit Jahren Alternativen zu diesem Konzept. Auch wenn Bauarten wie das Trac-Konzept oder der Unimog nie die Stückzahlen der Standardschlepper erreichen konnten, haben diese Fahrzeuge eine treue Fangemeinde, die auf die konzeptionellen Vorteile wie höhere Transportgeschwindigkeiten oder zusätzliche Anbauräume nicht verzichten wollen. Kein Wunder, dass in Fachzeitschriften regelmäßig Vergleichstests der verschiedenen Fahrzeugkonzepte zu finden sind. Der Konsens: Die Fahrzeugkonzepte haben Ihre Vorteile, wenn die Einsatzbedingungen auf dem Betrieb zum Fahrzeug passen.

Doch wie sehen die „richtigen“ Einsatzbedingungen aus? Der eigene Betrieb entspricht selten dem Betrieb aus dem Fahrzeugprospekt oder dem Zeitschriftentest. Die entscheidende Frage ist doch:

Wie schlägt sich das Fahrzeug unter den Einsatzbedingungen auf meinem Betrieb?

Diese Fragestellung hat auch einen Lohnunternehmer aus Norddeutschland beschäftigt. Ausgestattet mit einem bunten Fuhrpark aus Traktoren, LKW, Baggern und Spezialmaschinen für den Wegebau sind bei Ihm, neben den üblichen landwirtschaftlichen Tätigkeiten wie der Grünfutterbergung, auch Baggerarbeiten auf weiter entfernten Baustellen zu erledigen. Aufgrund der teilweise größeren Transportentfernungen und des Einsatzes auf dem Bau, im Kommunalbereich und der Landwirtschaft werden die meisten Tätigkeiten aktuell mit mehreren JCB Fasttracs durchgeführt.

Durch den steigenden Anteil an Transportarbeiten, insbesondere bei den Baggereinsätzen, entsteht hier ein neues Aufgabenfeld. Die Frage die sich stellt: welches Fahrzeugkonzept ist für diesen Einsatz das Richtige?

Um diese Frage für das Einsatzszenario „Baggertransport“ zu beantworten wurde eine Vergleichsfahrt durchgeführt. Kandidaten für den Test waren der JCB 8336 des Unternehmers, ein Unimog U430 und ein Fendt 828 Vario. Alle Fahrzeuge liegen in etwa in der 300 PS Klasse, wurden von demselben Fahrer bedient, und hatten dieselbe Last, einen Tieflader mit einem Bagger, zu ziehen. Das Streckenprofil wurde so gewählt, dass es dem typischen Einsatz des Unternehmers entspricht: ein Rundkurs von 40km Länge mit 180 Metern Höhenunterschied, der zum großen Teil über Landstraßen führt. Ein Teil der Strecke führte durch eine urbane Gegend mit mehreren Kreuzungen und Ampelstops.

Für die Dokumentation der gefahrenen Strecke, den Zeiten und des Kraftstoffverbrauchs wurde auf den Fahrzeugen wurde je ein exatrek T2 Telemetriemodul installiert. Durch die verschiedenen verfügbaren Kabelsätze für Unimog, JCB und Fendt war die Installation innerhalb von Minuten erledigt. Mit den Telemetriemodulen sind die Fahrten sicher und nachvollziehbar dokumentiert. Bevor die Fahrzeuge an den Start gingen, wurde jedes noch einmal vollgetankt und gewogen.

Tabelle: Gewicht bei Leerfahrt und Lastfahrt incl. vollem Dieseltank und Fahrer

Anschließend wurde je eine Leerfahrt ohne Anhänger und eine Lastfahrt mit Anhänger durchgeführt. Auf dem Bild ist der gefahrene Rundkurs dargestellt. Die Strecke von 40km führte über Bundesstraßen, Land- und Kreisstraßen sowie Ortsdurchfahrten.

Nachdem das letzte Fahrzeug seine Tour absolviert hatte, ging es an die Auswertung. Mithilfe der Job-Splitting Funktion in der exatrek WebApp wurden die Messstrecke aus der aufgezeichneten Fahrspur extrahiert. So ist gewährleistet, dass alle berechneten Summen exakt dem Zeitraum der Messung zu Grunde liegen. Danach stehen die Ergebnisse sofort zur Verfügung:

Es ist sofort ersichtlich, dass der JCB und der Unimog durch ihre bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit eine kürzere Transportzeit umsetzen. Gegenüber dem Fendt erreicht der Unimog bei diesem Einsatz im Schnitt über Leer- und Lastfahrt eine rund 13 % höhere Transportgeschwindigkeit. Der JCB liegt knapp 9 % über den Werten des Fendt. Das passt zu den jeweiligen Höchstgeschwindigkeiten der Fahrzeuge: Der Fendt 828 hat eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, der JCB 8336 von70 km/h und der Unimog von 80 km/h.

Vergleicht man die Kraftstoffverbräuche fällt auf, dass der Unimog trotz der höchsten Transportgeschwindigkeit am wenigsten Kraftstoff verbraucht hat. Gegenüber dem Fendt rund 16,5 % weniger Kraftstoff. Gegenüber dem JCB sogar 31,4 % weniger.

Wie ich in meinem Blogbeitrag zum Thema Effizienz von Feld- und Transportarbeiten  vom 15.08.2018 schon diskutiert habe, interessiert den Unternehmer natürlich eher die Transporteffizienz als die absoluten Verbrauchsmengen. Im Transportgewerbe ist die Einheit l/100tkm der übliche Vergleichswert. Das heißt der verbrauchte Kraftstoff auf die Last, den Anhänger mit Bagger, referenziert. In unserem Versuch hat der JCB eine Transporteffizienz von 2,63 l/100tkm, der Unimog hat 1,94 l/100tkm, der Fendt 2,23 l/100tkm. Bezogen auf den JCB ist der Fendt also 15,2 % effizienter, der Unimog 26,2%.

Die Ergebnisse des Vergleichs sind für uns überraschend ausgefallen. Beim Einsatzszenario „Baggertransport“ kann der Unimog gegenüber dem Standardschlepper eine um 13 % höhere Transportgeschwindigkeit umsetzen. Hier hätten wir aufgrund der rund 30 km/h höheren Endgeschwindigkeit mit mehr gerechnet. Auf der anderen Seite läuft der Unimog mit den vergleichsweise kleinen Reifen und dem Schaltgetriebe wesentlich sparsamer als erwartet.

Zur Sicherheit haben wir die ermittelten Verbrauchsdaten nach dem Versuch mit den im Fahrzeugdisplay angezeigten Verbrauchswerten verglichen. Bei allen Fahrzeugen entsprachen die durch exatrek ermittelten Werte denen der internen Verbrauchsmessung.

Fazit 

Nie war es einfacher einen schnellen und doch gut nachvollziehbaren Einsatzvergleich zwischen unterschiedlichen Fahrzeugen zu ziehen. Innerhalb von 5 Minuten sind die notwendigen Telemetriemodule installiert, dann kann es losgehen. Nach den Fahrten sind die interessanten Kennzahlen sofort im exatrek Webportal verfügbar. Trotzdem gilt: Wir haben hier nur einen Ausschnitt aus dem realen Ganzjahreseinsatz, den Baggertransport, betrachtet. Um genauere Ergebnisse zu erzielen, sollten die Fahrzeuge dauerhaft mit Telemetriemodulen ausgestattet werden. Nur so werden über die Einsatzdauer immer genauere Kennzahlen zu Leistung und Kosten für jedes einzelne Fahrzeug in der jeweiligen Flotte ermittelt. Kommt dann eine Vorführmaschine auf den Hof, ist sofort ersichtlich, bei welchen Einsatzbedingungen diese getestet werden muss.

Wenn Du Fragen zum Einsatz von exatrek für den Maschinenvergleich hast oder gerne selbst mal einen solchen Test durchführen möchtest schreib uns einfach unter info@exatrek.de!