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ISOBUS Datenerfassung mit exatrek

exatrek erfasst die ISOBUS-Daten kompatibler Anbaugeräte und stellt sie in ausgewerteter Form im exatrek Webportal zur Verfügung. Auf diese Weise können die Aussaatmengen, sowie die ausgebrachten Mengen an Wirtschafts- oder Handelsdünger und Pflanzenschutzmittel vollautomatisch schlagspezifisch dokumentiert werden. Näheres zur Düngerausbringung findest du in unserem Oktober Update 2020.

Wie die vollautomatische schlagspezifische Dokumentation funktioniert? Ganz einfach! Im Video zeigen wir, wie einfach die Erfassung der ISOBUS-Daten mit exatrek gelingt.

Der John Deere 7430 in unserem Video, der zur Aussaat verwendet wird ist mit einem T2 Adapter ausgestattet. Auf diese Weise wird die Aussaatmenge vollautomatisch schlagspezifisch dokumentiert. Möglich wird dies durch den ISOBUS Task-Controller auf dem T2 Telemetriemodul, der die Daten im Hintergrund – ohne Zutun des Fahrers – von Schlepper und Anbaugerät abfragt. Die aufgezeichneten Daten stehen noch am Tag der Aussaat in der exatrek WebApp in ausgewerteter Form zur Verfügung. Als Arbeitsnachweis kann ein PDF-Report der Maßnahme incl. GPS-Fahrspur erstellt werden. Da die Aussaatmengen  durch die integrierte GNSS Antenne des T2 georeferenziert aufgezeichnet werden, können die Sensorwerte zu Zonenkarten weiterverarbeitet werden. Weiterhin werden Kennzahlen, wie z.B. der Kraftstoffverbrauch, die Betriebsstunden der Maschinen oder die Gesamtkosten der Arbeitseinsätze aufgezeichnet. Auf Basis der Applikationskarten vom ISOBUS Anbaugerät können zudem noch Maschinendaten, wie z.B. Fahrgeschwindigkeit, Schlupf und Arbeitstiefe ermittelt werden. Auf diese Weise entstehen während der Bodenbearbeitung Karten, auf denen sogar kleinste Unterschiede der Bodenstruktur zu erkennen sind. Diese Informationen können im Anschluss z.B. als Basis für ackerbauliche Maßnahmen genutzt werden. 

Was ist eigentlich ISOBUS?

Die Einführung von ISOBUS hat die Agrarbranche revolutioniert und die Verwaltung alltäglicher Aufgaben erleichtert. ISOBUS ist der übliche Name für landtechnische Datenbus-Anwendungen, die konform zu der Norm ISO 11783 („Serial control and communications data network“) sind. Diese Norm definiert die physikalischen Eigenschaften – Strecker und Leitungen, die Art der Teilnehmer, die Datenformate und Schnittstellen des Netzwerkes. ISOBUS standardisiert die Datenkommunikation zwischen Traktor, Anbaugerät und Betriebsmanagement und gewährleistet weltweit den Datenaustausch

Welchen Nutzen bringt mir das ISOBUS-System?

Der größte Vorteil liegt eindeutig in der einfachen Bedienung und Handhabung: Kein Kabelsalat und keine zusätzlichen Bedienboxen in der Kabine, Steuerung der Geräte über den Joystick des Schleppers, auch bei sehr komplizierten Geräten nur zwei oder drei Hydraulikschläuche kuppeln. Zudem erhöht sich durch die freie Sicht in der Schlepperkabine die Sicherheit. Mehrere Funktionen am Gerät können problemlos vom Schleppersitz aus während der Fahrt bedient und verändert werden. Außerdem bietet die moderne Technik die Möglichkeit: Einstellwerte anzuzeigen, zu verändern, zu speichern und wieder aufzurufen. Ein Gerät lässt sich, dank dieser Möglichkeit, viel einfacher optimal einstellen. Hinzukommend spart die Anschaffung von nur einem Terminal immense Kosten. Darüber hinaus steigert ISOBUS, durch den Datenaustausch zwischen Hof-PC und Terminal, die betriebliche Effizienz und optimiert Zeitabläufe.

Das Ergebnis, die Kabine wird zum Bordcomputer für die Steuerung der Maschine und der Arbeitsgeräte, die in Echtzeit Informationen miteinander austauschen können.

Der ISOBUS-Standard ist eine tolle Sache. Ziel – die volle Übersichtlichkeit und eine einwandfreie Dokumentation!

Kurze Zusammenfassung des Videoinhaltes:

  1. Einrichtung im Büro

Bevor ISOBUS Daten auf dem T2 Modul erfasst werden können musst Du die ISOBUS Task-Controller Lizenz aktivieren. Diese Lizenz ist eine Zusatzlizenz, diese ist nicht in jedem Account ab Freischaltung mit dabei. Zweitens musst Du den ISOBUS Task-Controller für die betreffende Maschine aktivieren. Für die Freischaltung der Lizenz sprich am besten mit deinem Berater.

Um die Einrichtung durchzuführen musst Du dich zunächst wieder im Webportal einloggen. Du öffnest das Fahrzeugmenü und suchst dir das passende Fahrzeug raus. Hast Du eins gewählt, gehst Du auf die drei Punkte rechts und ein kleines Menü öffnet sich. Dort wählst Du den Stift zum Bearbeiten, nun lassen sich die Fahrzeugeinstellungen verändern. Ganz unten finden sich verschiedene Checkboxen, zum einen „Task-Controller (DataLog) aktiv“, dieser ist kompatibel mit ISOBUS Geräten ab ISOBUS 3.5. Sobald dieser aktiviert ist öffnet sich eine zweite Checkbox, der „Task-Controller Kompatibilitätsmodus“. Dies ist wichtig, wenn die ISOBUS Geräte älter sind oder ISOBUS 3.5 nicht unterstützt wird. Du aktivierst also den Task-Controller (DataLog) und klickst auf speichern. Das Ganze muss vor der Datenerfassung auf dem Gerät durchgeführt werden! Wichtig: Ist die Maschine schon unterwegs, wenn der Task-Controller aktiviert wird, muss der T2 neu gestartet werden, damit die neuen Einstellungen übernommen werden.

  1. Aussäen nach Applikationskarte

Das Ziel der Ausbringung mit ISOBUS nach Applikationskarte – die Optimierung des Betriebsmitteleinsatzes! Der John Deere 7430 ist mit einem an der B-Säule montierten T2 Modul ausgestattet. Auf dem Modul läuft der ISOBUS Task-Controller, der die Daten der Amazone ADP-Super Sämaschine erfasst. Eingestellt ist eine Aussaatstärke von 180kg pro ha. Abhängig von der Position des Schleppers ändert sich die Aussaatstärke auf 176kg pro ha, dies ist auf die Hinterlegung der Applikationskarte zurückzuführen. Zusätzlich kannst Du in der App den Arbeitsfortschritt beobachten.

  1. Zurück im Büro

Ist die Aussaat beendet, kann die Auswertung erfolgen! Wichtig zu wissen, das hochladen der Daten in das exatrek Webportal erfolgt ca. 20 Minuten nachdem der Schlepper abgeschaltet wurde. Die Auswertung startest Du, indem Du den Menüpunkt Aktivitäten anklickst. Danach suchst Du dir die Maßnahme aus die du auswerten möchtest, in der Karte sind nun die Fahrspuren zu sehen. Zusätzlich lassen sich Zusatzwerte, wie den Sollwert Ausbringmenge, den Istwert Ausbringmenge und den Istwert Drehzahl einsehen. In unserem Fall passen der Soll- und Istwert ziemlich genau überein. Der Sollwert stammt aus der Applikationskarte und wurde nicht vor Ort ins Terminal eingegeben.

Um nun die Verteilung des Saatguts in der Fläche zu sehen musst du den Schlag unter dem Menüpunkt Felder öffnen und den gewünschten Schlag auswählen. Sofort sind die verschiedenen Maßnahmen, die auf dem gewählten Schlag durchgeführt wurden zu sehen. Damit Du die räumliche Verteilung der Maßnahme einsehen kannst, musst Du auf Interpolation klicken und die gewünschte Maßnahme auswählen. Nun kannst Du den Sollwert oder den Istwert der Ausbringmenge auf die Karte interpolieren. Das Ergebnis: Eine Zonenkarte. Du kannst die Werte nun ganz leicht bewerten und vergleichen.

Jetzt solltest Du wissen, wie die Daten einer ISOBUS Maschine, von der Erfassung auf der Maschine bis ins Webportal nachverfolgt werden können. Wir haben den Task-Controller auf dem T2 installiert, haben die Maschinen bei der Aussaat beobachtet und anschließend im Portal die Summenwerte der Aussaatstärke eingesehen. Zusätzlich haben wir uns die räumliche Verteilung der Aussaatstärke angeschaut. Mit exatrek kannst Du also ganz einfach den kompletten Datenfluss, von der Applikationskarte bis hin zur Karte der Ausbringmenge, darstellen.

Das Ganze funktioniert natürlich nicht nur mit einer Sämaschine sondern auch mit allen anderen ISOBUS Geräten, das heißt es können z.B. auch Ballen gezählt werden und Nährstoffmengen von Güllefässern mit NIRS-Sensor dokumentiert werden. Wichtig: Das Ganze geht ohne Zutun des Fahrers! Sichere Dokumentation! Unabhängig vom Fahrer!

Im nächsten Beitrag werden wir uns den Nutzen der exatrek App beim Mais dreschen näher anschauen. Bis zum nächsten Beitrag!

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Teil 3 ― Wienhoff Güllefass mit exatrek Anbaugeräte-Beacon ausstatten

Der dritte Teil unserer Beitragsreihe befasst sich mit der Integration eines Anbaugerätes in die automatische Datenerfassung. Die Integration stellen wir anhand eines Wienhoff Güllefasses näher dar. Denn die Schlepperdaten allein sind schön und gut, zusätzlich möchten wir natürlich wissen was für Arbeiten etc. auf den Schlägen durchgeführt wurden. Dies bekommen wir nur hin, indem das System weiß, welches Anbaugerät der Schlepper angehängt hat. Erfasst werden die ISOBUS-Daten, sie werden in ausgewerteter Form im exatrek Webportal zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise werden z.B. die ausgebrachten Mengen an Wirtschafts- oder Handelsdünger, Pflanzenschutzmittel, sowie Aussaatmengen vollautomatisch schlagspezifisch dokumentiert.

Um das Güllefass in die Datenerfassung zu integrieren, benötigst Du einzig und allein einen unserer Bluetooth-Beacon. Damit das Fass dem Beacon digital zugewiesen werden kann, musst Du den Beacon nur noch am Fass befestigen.

Doch was ist eigentlich ein sogenannter Bluetooth-Beacon?

Unter dem Begriff Bluetooth-Beacon versteht sich ein kleiner Bluetooth-Sender, der auf Bluetooth-Technik basiert. Er nutzt Bluetooth Low Energy (BLE) oder die Bluetooth Smart Technologie. Der englische Begriff Beacon bedeutet im Deutschen Funkbake. Im ursprünglichen Sinn handelt es sich um eine mobile oder ortsfeste Funkstelle, die bei der Navigation beispielsweise in der Luftfahrt Verwendung findet. Der Grund, warum Beacons relativ schnell einer breiten Öffentlichkeit zugänglich wurden, war Apple. Das Unternehmen stellte den iBeacon im Jahr 2013 vor und sorgte durch ein Lizenzierungsverfahren für die Markteinführung. Was macht der Beacon den nun genau? Er sendet Funkwellen aus, die zur Identifizierung und zur Ortsbestimmung notwendig sind. Geräte wie Tablets und Smartphones sind in der Lage, die Nachrichten der Beacons zu empfangen und zu verarbeiten.

Mit Hilfe unserer Bluetooth-Beacons kann das T2 Telemetriemodul das Anbaugerät voll automatisch erkennen. So werden nicht nur Maschinenstunden, sondern auch die Nutzung Deines Anbaugerätes auf Deinen Schlägen verzeichnet. Die manuelle Auswahl des Anbaugerätes in der exatrek App oder WebApp entfällt.

Kurze Zusammenfassung des Videoinhaltes:

  1. Beacon anbringen:
    Unsere Beacons sind mit zwei starken Magneten ausgestattet, dadurch gestaltet sich die Anbringung kinderleicht. Einfach eine Stelle am Anbaugerät suchen, die möglichst weit vorne ist, damit Kontakt zum T2 Modul besteht. Zack den Beacon ans Gerät halten, dann er sollte sich von allein an das Anbaugerät heften ― fertig ist die Montage.

  2. Anbaugerät im Webportal anlegen:
    Nun musst Du den Beacon noch digital mit dem Fass koppeln. Öffne dafür das Webportal, in der Hauptübersicht klickst Du den Menüpunkt „Anbaugeräte/Anhänger“ an. Wähle danach oben rechts den + Button um ein Anbaugerät hinzuzufügen. Nun öffnet sich ein neues Fenster, in diesem Fenster kannst Du verschiedene Angaben machen. In unserem Beispiel tragen wir bei der Geräteklasse die Gülle & Dungtechnik ein. Es gibt natürlich noch weitere Auswahlmöglichkeiten, wie z.B. Pressen, Bodenbearbeitungsgeräte und Beregnungstechnik. Gib danach den Gerätetypen an, hier ist dies ein Güllewagen. Zusätzlich Gerätetyp 2, dieser definiert den Typ nochmal etwas genauer, hier ein Schleppschuhverteiler. Dann den gewünschten Namen, den Hersteller, das Modell und das Baujahr eintragen. Besonders wichtig die Angabe der Arbeitsbreite, denn diese dient dir zur Berechnung der Flächenleistung und zur Berechnung der bearbeiteten Flächen. Zusätzlich kann die Transportkapazität angeben werden und ein Kostensatz hinterlegt werden. Die Abrechnungseinheiten 1 – 4 können zunächst ausgelassen werden. Diese kannst Du dann ausfüllen, wenn die ersten Daten erfasst wurden und Du genau weißt, wie die Auswertung aussehen soll. Ist alles eingetragen ― klicke speichern. Daraufhin sollte das Fass sofort in deiner Anbaugeräteliste erscheinen.     

  3. Anbaugerät mit Beacon koppeln:
    Befindet sich das Anbaugerät in der Anbaugeräteliste, musst Du nur noch rechts auf die drei Punkte klicken, dann öffnen sich neue Auswahlsymbole. Zum Koppeln wird das Symbol in der Mitte benötigt, dies ist ein kleines Linksymbol. Nun wählst Du den Beacon aus, den du vorher an dem Fass befestigt hast. Nur noch speichern klicken und fertig ist die Integration deines Anbaugerätes in die automatische Datenerfassung.

Nun ist der Beacon montiert, das Fass angelegt und das Ganze digital verknüpft. Dein Anbaugerät kann jetzt vollautomatisch von dem T2 Telemetriemodul erkannt und dessen  Nutzung aufgezeichnet werden.

Im nächsten Beitrag schauen wir uns an, wie Du Schlaggrenzen importieren und Orte erstellen kannst. Dies ist besonders wichtig um den einzelnen Schlägen ― die bearbeitete Fläche, die angefallenen Stunden und Dieselverbräuche zuordnen zu können. Zusätzlich geht es darum, wie Du individuelle Schlaggrenzen einzeichnen kannst. Bis zum nächsten Beitrag!

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Teil 2 ― John Deere 6150R mit exatrek T2 ausstatten

Hast du die Anmeldung erfolgreich beendet? Dann geht es hier mit dem zweiten Teil unserer Reihe weiter. Dieser Teil beschäftigt sich mit der Integration eines Schleppers in die automatische Datenerfassung, am Beispiel des John Deere 6150R. Unsere Hilfsmittel hierfür sind ein T2 Telemetriemodul, welches uns die Daten unserer Maschine liefert, und ein Anschlusskabel passend zu dem jeweiligen Schlepper. Ziel des Ganzen ― deinen manuellen Dokumentationsaufwand möglichst gering zu halten.

Doch was ist eigentlich mit automatischer Datenerfassung gemeint und welche Vorteile hat diese für dich?

Meist stammen Schlepper und Anbaugeräte auf einem Betrieb von verschiedenen Herstellern. Zunehmend wird die elektronische Steuerung von Anbaugeräten genutzt und ist durch Isobus standardisiert verfügbar. Die Nutzung der automatischen Datenerfassung, der Übertragung und Speicherung von Informationen von betriebsinternen Abläufen auf dem Betriebsrechner, ist vielversprechend. Solche Systeme vereinfachen den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren der Landwirtschaft und ermöglichen es beispielsweise, einmal erhobene Daten an verschiedenen Stellen weiterzuleiten. Außerdem sollen solche Systeme, über die Auswertung der erhobenen Daten, den Landwirten als Entscheidungshilfe dienen.

Du bekommst ziemlich einfach eine vollständige Übersicht über die im Verlaufe eines Jahres angefallenen Maßnahmen inkl. Betriebsstunden der Maschinen, Kraftstoffverbrauch und Anbaugerätenutzung sowie Arbeitsstunden der Personen. Darüber hinaus können auf Basis dieser Daten betriebsindividuelle Kennzahlen für die einzelnen Maßnahmen, beispielsweise Flächenleistungen, Verfahrenskosten oder CO2-Äquivalente, ermittelt werden. Die erfassten Daten können dann unkompliziert in die Ackerschlagkarteien verschiedener Partner, wie agrirouter und 365farment, übertragen werden.

Fakt ist: In der modernen Pflanzenproduktion sind Maschinen- und Energiekosten einer der größten Kostenblöcke. Um diese zu optimieren, sei es in ökonomischer oder ökologischer Hinsicht, muss zunächst der Ist-Zustand erfasst werden. Anschließend können auf dieser Basis Optimierungen durchgeführt werden. exatrek gibt dir ein Werkzeug an die Hand, um Kosten oder den Energiebedarf zielgerichtet zu erfassen und einzelne Maßnahmen schlaggenau zuordnen zu können.

Kurze Zusammenfassung des Videoinhaltes:

  1. Adapter anschließen:
    Du fängst damit an, indem Du den Stecker des mitgelieferten Kabels in die Diagnoseschnittstellen-Steckdose, in der Schlepperkabine, einsteckst. Die Datenübertragung erfolgt hauptsächlich über ISOBUS, trotzdem wird diese Steckdose genutzt, damit der ISOBUS InCab frei bleibt für z.B. ein Spritzterminal.  Das Kabelende schraubst Du daraufhin ganz einfach an den T2 Adapter. Nun ist wichtig, dass Du dir vor dem befestigen des Adapters die Seriennummer merkst, in unserem Beispiel ist dies die 2416. Diese wird später benötigt, um das Modul mit dem Schlepper verbinden zu können. Hast Du dir die Nummer aufgeschrieben oder gemerkt, kannst Du die Folie auf den beiliegenden Klebepads entfernen und den Adapter an einer Stelle im Schlepper befestigen wo er dich nicht stört.

  2. Schlepper im Webportal anlegen:
    Hast Du den T2 Adapter erfolgreich befestigt, folgt die Anlage deines Schleppers im Webportal. Öffne dafür unser Webportal und melde dich an. Nun klickst Du links auf den Menüpunkt „Fahrzeuge“. Wenn bereits Fahrzeuge in deiner Datenbank eingepflegt sind werden sie dir hier angezeigt. Nun musst Du rechts den runden „+ Button“ betätigen, dieser steht für das Hinzufügen eines neuen Fahrzeuges. Daraufhin sollte sich bei dir ein neues Fenster öffnen. In dieses Fenster trägst Du deinen Fahrzeugtypen ein, in diesem Fall ein Traktor, dann einen beliebigen Namen, die Farbe, den Hersteller, das Modell, das Baujahr und du kannst einen Kostensatz hinterlegen. Dies ist wichtig, falls du später die Kosten verfolgen möchtest. Hast Du alles ausgefüllt, klickst Du auf bestätigen und der Schlepper ist im Webportal angelegt.

  3. Schlepper mit Adapter koppeln:
    Den Schlepper findest Du jetzt in der Fahrzeugliste. Um den Schlepper mit dem Adapter zu koppeln klickst du das Link-Symbol rechts in der Liste an. Es öffnet sich ein neues Fenster, dieses Fenster zeigt eine Liste der Module die deinem Betrieb zugeordnet sind. Nun musst du die Nummer des Adapters auswählen, die du dir zuvor gemerkt hast, in unserem Falle die 2416. Dann klickst du auf speichern. Der Schlepper sollte jetzt mit dem Adapter verbunden sein. Überprüfe dies am besten direkt, indem du die Zündung deines Schleppers einschaltest. Ist dein Schlepper online? Dies kannst Du herausfinden, indem Du links auf die Übersicht klickst. Zusätzlich wird sofort, wenn der Schlepper online ist, seine Position erkannt. Möchtest Du mehr Details deines Schleppers untersuchen, dann klicke links in der Liste auf deinen gewünschten Schlepper.  Du kannst in der Detailansicht, z.B. Maschinenstatus und den Tankfüllstand, einsehen.

Der Schlepper ist jetzt mit einem exatrek T2 Telemetriemodul ausgestattet, er ist im Webportal angelegt und das Modul ist dem Schlepper zugewiesen. Der Schlepper ist online gekommen, du kannst die Daten des Schleppers, Dieselverbrauch, Tankfüllstand und Position einsehen? Dann hast Du alles richtig gemacht! Die Installation ist an dieser Stelle abgeschlossen, Du kannst jetzt Daten erfassen, die automatische Dokumentation beginnt und Du kannst nach dem Ersteinsatz die Daten auswerten.

Im darauffolgenden Beitrag geht es mit der Integration des Anbaugerätes, dem Wienhoff Güllefass, in die automatische Datenerfassung weiter. Bis zum nächsten Beitrag!

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Teil 1 ― Registrierung bei exatrek

Du hast dich schon immer gefragt, wer oder was wir eigentlich sind? Und was wir machen? Wir, das heißt exatrek sind ein junges innovatives Unternehmen, welches sich mit dem herstellerunabhängigen Flottenmanagement für die Landwirtschaft beschäftigt. Genauer gesagt, möchten wir mit unseren universell einsetzbaren ISOBUS T2 Telemetriemodulen und Bluetooth-Beacons, die zur Identifikation  von Anbaugeräten oder Fahrern dienen, deine Arbeitsabläufe vollautomatisch erfassen. Im Anschluss kannst Du alle gesammelten Daten und Auswertungen in unserer WebApp einsehen. Kosten und Zeiten können konkreten Vorgängen, Schlägen oder Kunden zugeordnet werden. Fahrer können direkt zu Feldern navigiert werden und die einzelnen Jobs bieten die Möglichkeit zur Analyse von Kostentreibern. Mit diesen bisher ungenutzten Daten können deine Arbeitsprozesse bestmöglich optimiert werden. Ziel ist es mit sehr geringem Aufwand die Effizienz in deinem Unternehmen zu steigern. Einfacher lässt sich dein Einstieg in das Smart-Farming Zeitalter nicht gestalten!

Doch was ist Smart-Farming eigentlich? Smart-Farming ist ein wissensbasierter Ansatz, der die Anwendung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien in der Landwirtschaft beinhaltet. Es umfasst satellitengestützte Bewirtschaftung von der exakten digitalisierten Datenerfassung, über die Überwachung der Maschinen, bis hin zur Aufgabenerarbeitung. Vielfach wird mit Hilfe von Drohnen, Sensortechnik, Farm-Management-Software und Apps gearbeitet. Das Ziel des Ganzen ― die allgemeine Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft. Auf dem Acker führt diese Effizienz z.B. zur Zunahme der Erträge. Zudem wird Arbeit vereinfacht und die Arbeitszeit verkürzt. Weiterer Vorteil des Smart-Farming ― der schonende Umgang mit der Umwelt, indem der Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngermitteln optimiert wird. Diese Vorteile lassen sich mit exatrek optimal ausnutzen.

Du hast dich daher dazu entschieden unser exatrek System zur automatischen Dokumentation auf deinem Betrieb zu nutzen, um Teil des Smart-Farming zu werden? Dann bist bei unserer neuen Videoreihe genau richtig! Mit dieser neuen Videoreihe, von der Anmeldung bis hin zur Erfassung von ISOBUS Daten, möchten wir dir zeigen, wie man das exatrek System auf einem Betrieb installiert. Die Erklärvideos sollen dir bei den ersten Schritten mit exatrek helfen und dir zusätzlich einen Einblick in die verschiedensten Funktionen des Systems geben. In unserem ersten Video geht es um die  Anlage des persönlichen Accounts und des Betriebskontos. Falls Fragen entstehen sollten, melde dich doch bei info@exatrek.de oder ruf uns kostenfrei unter der Nummer: +49 (0) 2381 8765596 an.

Kurze Zusammenfassung des Videoinhaltes:

  1. Account erstellen:
    Als Erstes öffnest Du unsere Internetseite www.exatrek.de, dann klickst du oben rechts den türkisen Login Button. Daraufhin öffnet sich automatisch das Fenster zum Webportal. Nun musst Du auf registrieren klicken um einen persönlichen User-Account anzulegen. Es öffnet sich ein Fenster, in das Du deinen Benutzernamen, deine E-Mail Adresse und dein persönliches Passwort einträgst. Zusätzlich machst Du ein Häkchen bei AGBs akzeptieren und klickst dann auf registrieren. Ein neues Fenster wird geöffnet, gleichzeitig wird ein Aktivierungscode an deine E-Mail Adresse gesendet. Wichtig: Wird dir die E-Mail nicht angezeigt solltest du in deinem Spam-Ordner nachschauen. Den Aktivierungscode kopierst Du und fügst ihn, zusätzlich zu deinem Benutzernamen, in das geöffnete Fenster ein. Danach klickst Du auf aktivieren und dein eigener Account öffnet sich.

  2. Testaccount erstellen:
    Um nun einen Testaccount anzufragen musst Du als erstes den runden Button mit der Person anklicken. Daraufhin öffnet sich ein Fenster in das Du deine persönlichen Kontaktdaten, wie Name, Nachname und E-Mail Adresse einträgst. Zusätzlich gibst Du deinen Betriebsnamen an, unter dem der Testaccount angelegt wird. Hast Du dies erledigt, klickst Du auf Bestätigen. Nun bekommst du eine E-Mail zur Aktivierung des Betriebes. In der E-Mail steht ein Zugangscode den kopierst Du oder scannst den vorliegenden QR-Code. Öffne das Webportal und klicke auf den runden Plus-Button. In das geöffnete Fenster kopierst Du den Zugangscode und klickst auf hinzufügen.

  3. Betrieb ist angelegt:
    Der Testbetrieb ist jetzt angelegt. Du hast sofortigen Zugang zum System und hast die Möglichkeit zur weiteren Konfiguration, wie z.B. Maschinen und Anbaugeräte anlegen, Schläge hinzuzufügen usw.

Mit der Erstellung deines persönlichen Accounts und mit der Anlage des Betriebskontos ist die Einrichtung abgeschlossen. Du kannst dich nun einloggen ― Maschinen, Anbaugeräte und Felder anlegen und verwalten. Näheres dazu folgt in unseren weiteren Videos.

Im nächsten Beitrag geht es mit der Integration, eines John Deere 6150R, in die automatische exatrek Datenerfassung weiter. Bis zum nächsten Beitrag!